Das Jugendbündnis Zukunftsenergie ist ein offenes Netzwerk von Jugend- organisationen und Einzelpersonen. Unser Ziel ist es, die Energieversorgung 100% aus Erneuerbaren Energien zu decken.
Deshalb fordern wir einen vollständigen Verzicht auf fossile Energieträger, das Ende der Atomenergie sowie den raschen Ausbau regenerativer Energien.
Als Jugendliche ist uns besonders wichtig, dass Erneuerbare Energie an Schulen und Universitäten endlich als wichtiges Thema verstanden wird. Unsere PolitikerInnen sollen nicht nur von Nachhaltigkeit reden, sondern mit uns gemeinsam an ihrer Umsetzung arbeiten. In Zukunft muss die junge Bevölkerung besser über die Energieproblematik informiert werden.
Das Jugendbündnis Zukunftsenergie besteht aktuell aus der Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUNDjugend) , der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) , Youth for Intergenerational Justice and Sustainability (YOIS) , der Naturschutzjugend (NAJU) , der Naturfreundejugend Deutschlands und einer großen Zahl von Aktiven und Gruppen.
Für unsere Ziele setzen wir uns mit konkreten und lebendigen Projekten ein. Auf dem Weltjugendtag 2005 haben wir im „Global Village“ auf die globale Bedeutung der Energiewende aufmerksam gemacht und die Potentiale Erneuerbarer Energien spielerisch veranschaulicht. Die Themen Energiesparen und Energieeffizienz stehen im Mittelpunkt einer Kampagne, die wir im April 2005 starteten und ein Jahr später mit einem europäischen Kongress zum 20. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe und ihren Höhepunkt fand.
Das Jugendbündnis Zukunftsenergie betont den enormen Einfluss, den Bildung von Kindern und Jugendlichen auf gesellschaftliche Veränderungen hat. Kinder müssen schon im frühen Alter für die Notwendigkeit eines nachhaltigen Umgangs mit Energie sensibilisiert werden. An Schulen diskutieren wir unsere Positionen mit möglichst vielen Jugendlichen und zeigen konkrete Handlungsmöglichkeiten auf. Jeder einzelne ist für die Energiewende wichtig, jeder kann seinen Beitrag leisten.
Wir übernehmen Verantwortung, indem wir die gesammelten Positionen der Jugendlichen an EntscheidungsträgerInnen in Politik und Wirtschaft herantragen und mit ihnen gemeinsam an deren Umsetzung arbeiten. Ein erster Erfolg in dieser Hinsicht ist das Jugendkomitee für Erneuerbare Energien, bei dem wir mit PolitikerInnen des Bundesumweltministeriums über unsere Visionen sprechen, aber auch die Möglichkeit erhalten, kritisch auf die Tagespolitik einzuwirken. Auf Fachtagungen und Energiekonferenzen suchen wir außerdem den Diskurs mit VertreterInnen von Wirtschaftsunternehmen und –verbänden.